Ein 160-Watt-Modul liefert keine 160 Watt. Flach auf dem Dach, ein bisschen Schatten oder einfach November – und vom Kartonwert bleibt deutlich weniger übrig.
Für die meisten mit einer Powerstation um 1 kWh ist ein Modul mit 160 bis 200 Watt die richtige Größe. Unser Favorit ist das EcoFlow 160 W: leicht, mit fest angeschlossenem XT60-Stecker und zu einem fairen Preis. Rechne aber nie mit der Zahl auf dem Karton. An einem guten Tag kommt grob die Hälfte bis drei Viertel an, im Winter deutlich weniger.
Die Module im Einzelnen
Jackery SolarSaga 100 Air: klein und leicht
100 W · ~3,2 kg · bifazial · IP68 · USB-A und USB-C am Modul
Der Nachfolger des normalen SolarSaga 100: leichter, mit Aufsteller auf der Rückseite und einem Stecker, der direkt an neuere Jackery-Stationen passt. Ein Adapter für den älteren Jackery-Anschluss liegt bei. Achtung: Laut Jackery funktioniert es nicht mit der Explorer 300 und 300 v2. Im Frühjahr kommen bei gutem Winkel etwa sechzig bis achtzig Watt an, im Sommer etwas mehr. Das hält eine kleine Powerstation tagsüber bei Laune, aber eine 1-kWh-Station bekommst du damit an einem Tag nicht voll.
Kaufen, wenn: du eine Jackery (keine 300) hast, vor allem im Sommer am Wochenende unterwegs bist und wenig Platz opfern willst.
Lieber nicht, wenn: du eine Explorer 300 hast oder eine 1-kWh-Station wirklich nachladen willst. Dafür brauchst du 200 Watt.
SolarSaga 100 Air bei Amazon.de
EcoFlow 160 W: das Modul, das wir den meisten empfehlen
160 W · ~3,8 kg · XT60 · bifazial
Leicht für diese Leistung, mit festem XT60-Kabel, also an River oder DELTA ohne Adapter. Das Modul nutzt auch etwas Licht auf der Rückseite, was auf hellem Untergrund ein bisschen extra bringt. Eine Winkelhilfe ist dran, so richtest du es schnell richtig aus. Für die meisten Busse die beste Mischung aus Gewicht, Ertrag und Preis.
Kaufen, wenn: du eine EcoFlow oder eine andere Station mit XT60 hast und ein Modul willst, das einfach funktioniert.
Lieber nicht, wenn: du eine Jackery hast und keine Lust auf Adapter. Dann nimm das SolarSaga 100 Air.
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Renogy E.Flex 200: wenn 100 Watt zu langsam sind
200 W · ~6,3 kg · MC4 · USB-C bis 45 W am Modul
Mit einer Station ab 1 kWh merkst du schnell, dass ein 100-Watt-Modul eigentlich zu wenig ist. Das 200-Watt-Modul von Jackery selbst ist bei Amazon.de gerade nicht vernünftig zu bekommen, deshalb verweisen wir hier auf das Renogy. Es ist leichter als das BLUETTI, hat normale MC4-Stecker und einen USB-C-Port, über den du Handy oder Laptop direkt lädst. An einer Jackery brauchst du allerdings ein Adapterkabel von MC4 auf den Jackery-Anschluss, und das liegt nicht bei. Die Leerlaufspannung liegt bei 21,6 V; schau kurz nach, ob der Solareingang deiner Station das mitmacht.
Kaufen, wenn: du eine größere Jackery oder eine andere Station hast, mehrere Tage am Stück autark stehen willst und ein Adapterkabel kein Problem ist.
Lieber nicht, wenn: du alles ohne Adapter willst. An einer EcoFlow ist das EcoFlow-Modul mit XT60 praktischer.
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BLUETTI 200 W: mit normalen MC4-Steckern
200 W · ~8 kg · MC4
Schwerer als Jackery und EcoFlow in der gleichen Klasse, dafür mit Standard-MC4-Steckern, also mit dem passenden Kabel an fast jeder Station nutzbar. Willst du zwei Module zusammenschalten, prüf vorher, ob deine Station Spannung und Strom verträgt.
Kaufen, wenn: du eine BLUETTI hast oder ein Modul willst, das nicht an eine Marke gebunden ist.
Lieber nicht, wenn: du das Modul oft herumträgst. Acht Kilo merkt man.
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EcoFlow 400 W: für große Stationen und lange Stopps
400 W · ~10 kg · XT60 · bifazial
Das ist die Größe, mit der du eine große Station an einem sonnigen Tag wirklich hältst, auch mit Kühlbox und Laptops. Aufgeklappt ist es aber ein ordentlicher Lappen, und zehn Kilo schleppt man nicht jeden Morgen gern hin und her. Wer so viel braucht, sollte sich auch feste Module auf dem Dach anschauen.
Kaufen, wenn: du eine DELTA oder eine andere große Station hast und tagelang an einem Ort stehst.
Lieber nicht, wenn: du viel fährst und oft den Platz wechselst. Dann baust du mehr auf und ab, als du lädst.
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